Jun 2008
Das schlechte gute Gewissen
30. Juni 2008 Pfefferkörner
In Theodor Fontanes Roman «Cécile» heisst es: «Ich sprach von seinem bösen Gewissen und mit Recht. Denn das, was wir ein böses Gewissen nennen, ist ja immer ein gutes. Es ist das Gute, was sich in uns erhebt und uns bei uns selber verklagt.» Machtmenschen haben ein gutes Gewissen. Robert Mugabe hat das seine mit Gott gleichgeschaltet.
Atei devoti
30. Juni 2008 Pfefferkörner
In Italien schmeicheln unterwürfige Politiker dem Papst und den Kardinälen. Es sind unterwürfige Atheisten oder verwirrte Menschen wie Berlusconi, die andächtig in der Kirche knien und nicht verstehen können, dass sie von der Kommunion ausgeschlossen sein sollen, weil sie in erster Ehe geschieden sind.
Religion und Macht
30. Juni 2008 Pfefferkörner
Im St. Galler Tagblatt vom 28. Juni 2008 wird Robert Mugabe zitiert: «Nur Gott kann mich aus dem Amt entfernen… und: Ist es denn meine Schuld, dass ich zu gross bin für andere? Soll ich Gott den Allmächtigen bitten, mich ein bisschen kleiner zu machen?» Die Religion schadet guten Menschen nicht, sie macht schlechte Menschen schlechter. George W. Bush bemerkte einmal, er trage Gott auf seinen Schultern.